Als adlige Bauern führte die Familie »Kobbe«, später im 15. Jahrhundert als Herren »von Kobbe«, ein Wappen, »welches in einem
silberweissen Schilde einen schwartzen auffrechts mit ausgestreckten Klauen und rother ausgeschlagener Zungen zum Raube eilenden Löwen, desgleichen auff dem offenen Adelichen Helm einen eben so gestellten und gezierten
Löwen führet. Krantz und Helm-Decken haben das Metall und Farben ihres Schildes.« ca 1380 ca. 1400 ca. 1600 Helmut Kobbé 1923-2000
Der zugehörige Wahlspruch der Familie lautet:»Ungue valens, oculisq; minax & viribus audax Ut leo terribilis vincit ubiq ; feras Sic animo fortis conceptaqs corpore firmo Vis leonina Viri vincit ubiq ; Viros.« Zu Deutsch: »Des starcken Löwen Klau und blitzend Auge schrecket Und führt das Regiment der Thiere auff dem Feld: Viel stärcker ist ein Mann / den Gott selbst hat erwecket Den Feind zu greifen an / so wie es ihm gefällt.«
Nach der Aufspaltung in eine adlige und eine bürgerliche Familie führt letztere ab dem 17. Jahrhundert ein Wappen mit drei goldfarbenen Rohrkolben (oder Getreideähren) auf silberfarbenem Boden vor blauem Hintergrund.

Johann Christian Kobbeus 1690-1765 Johann Ferdinand Kobbeus 1718-1793

Johann Georg Kobbe 1721-1793 Johann Jacob Ferdinand Kobbe 1770-1823   
Carl Wilhelm Ludwig August Kobbé 1802-1881 Friedrich-Carl Heinrich Kobbé 1914 Ulrich Friedrich-Carl Erich Kobbé 1951 |